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23 Turin

  • da-am1
  • 25. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Tag: 24.5.2026

Fahrt: keine

Fahrtstrecke: keine

Wetter: sonnig, 31 Grad

Bemerkenswertes: Der Palast in Turin ist eine Reise wert.


Wir sind morgens zielstrebig zum Palazzo Reale gegangen. Das Frühstück in einer Bar um die Ecke war eher mager, aber besonders.



Auf dem Weg zum Palast kamen wir wieder an den beiden Zwillingskirchen vorbei, eine war geöffnet.



Die Piazza San Carlo war auch wieder sehenswert.



Doch nun war wirklich der Palazzo Reale dran.



Im Palast war zuerst das überwältigende Treppenhaus im Fokus - und das sollte wohl auch so sein.



Es folgten sehr viele Säle und Räume in unglaublicher Pracht. Alle Türen und viele Elemente waren vergoldet, riesige Gemälde schmückten die Wände, die Deckendekoration war sensationell, und die Räume waren mit typischen Möbeln dieser Zeit ausgestattet. Da haben wir mehr als gestaunt.




Übrigens haben wir natürlich viel mehr Fotos aufgenommen als wir hier zeigen können.


Die Räume waren schon eine mächtige Demonstration des Reichtums. Die nun folgende Waffenkammer aus dem Mittelalter toppt aber locker das vorher Gesehene. Der Saal alleine ist schon großartig, aber er ist gefüllt mit Rüstungen, Waffen und Rittern auf Pferden. Damit die Pferde natürlich aussehen, hat man Haut und Hufe von Tieren verwendet und sie über Holzattrappen gezogen. Sieht toll echt aus.




Auch die folgenden Räume waren sehr interessant.





Der nun folgende Speisesal war auch eine Pracht für sich.






Auf dem Rundgang durch den Palast folgte nun die Capella della Sacra Sindone, die eigens zur Aufbewahrung des Turiner Grabtuches gebaut wurde. Das Grabtuch soll den Körperabdruck des gekreuzigten Jesus abbilden. Heute ist es im direkt angeschlossenen Dom aufbewahrt.



Die Galeria Sabauda mit italienischen Gemälden aus dem 14. - 16. Jahrhundert haben wir im Schnelldurchgang gemacht. Die Skulpturen gefielen uns.




Die Antikensammlung war größtenteils geschlossen. Was wir sehen konnten war schon toll.




Vor dem Palast sind die Reste des römischen Amphitheaters ausgegraben worden.



Der Dom war nicht so begeisternd wie der Palast, aber das angebliche Grabtuch mussten wir natürlich sehen,



Ganz in der Nähe vom Dom ist die Porta Palatinal zu besichtigen, ein römisches Stadttor.



Die Biblioteca Reale sollte eigentlich am Sonntag geschlossen sein - wir kamen hinein.



Eines der Wahrzeichen Turins ist ein markantes Hochhaus mit einer interessanten Geschichte, die wir uns und euch hier aber ersparen, das Mole Antonelliana.


Beim Bummeln durch die Stadt kamen auch noch einige Impressionen zusammen, zum Beispiel die berühmten Kaffeehäuser.



Die Galeria Subalpina ist ein besonders schönes Exemplar von Einkaufstempel.


Direkt vor dem Palast befindet sich die Kirche San Lorenzo, die am Nachmittag auch endlich geöffnet war. Auch dort bestimmen Marmor und Gold den barocken Eindruck.



Der Palazzo Carignano ist ein riesiges Gebäude. Dort ist das Museum zur Vereinigung Italiens untergebracht,


Nun waren wir ziemlich geschafft und schleppten uns zu einem uns bekannten Restaurant zum Essen.



Wir hatten einen außergewöhnlich interessanten Tag und können Turin als Reiseziel nur wärmstens empfehlen.


Morgen fahren wir zu einer Ferienwohnung in der Nähe von Alba im Piemont.

 
 

Burgund, Provence, Piemont 2026

... mit Angelika und Detlef

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